Unterwarnow – Fähranleger Langenort

Nach unserem ersten Angelversuch im Petriviertel haben wir uns nach weiteren Angelstellen an der Unterwarnow umgesehen und sind dabei auf den Bereich beim alten Fähranleger Langenort gestoßen.

Die Zufahrt ist zwar nicht ganz bis zur Angelstelle möglich, aber der Weg mit dem Angelgepäck lohnt sich trotzdem, denn hier hat man viel Platz um sich auszubreiten und wenn man nicht gerade 15 Ruten mitbringt reicht es auch fürs Angeln.

Der Planet knallt vom Himmel

Da an diesem Platz keine höheren Bäume o.ä. mehr stehen, ist man eigentlich den ganzen Tag dem Wetter ausgesetzt. Da es diesen Sommer ja eigentlich immer windig und bewölkt und regnerisch und windig und nicht allzu warm und windig und wechselhaft und windig war (windig war es auch meistens, das kann ich euch flüstern)…kurze Pause zum Luftholen…ja es war meistens windig, aber an diesem Tag nicht und wir haben die Sonne sehr genossen und sind am Abend entsprechend gerötet nach Hause gefahren.

 

Fähranleger Langenort – ein Platz fürs Nachtangeln

Wir waren zudem auf der Suche nach einem Platz, an dem man sich auch über Nacht einmal niederlassen kann. Da hier genug Platz für Grillschale und Stühle/Unterstand ist, stand fest, dass wir es hier später einmal probieren werden. Nun aber zum Angeln..

 

Grund- oder Posenmontage..die Wahl ist klar

Da die Warnow an dieser Stelle in etwa die Ausmaße eines größeren Stroms hat und dort eigentlich den ganzen Tag kleine und mittlere Boote umherdüsen, herrscht dort natürlich entsprechender Wellengang. Für unsere feinen, wurmbehangenen 5g Posenmontagen war das natürlich Gift..das Mittel der Wahl waren daher wieder einmal Grundmontagen mit Wurm und Köfi, für den faulen Angler und das übliche Spinn-Gerät für den aktiven Raubfischangler.

Die Würmer an unseren Grundruten wurden uns regelrecht vom Haken gerissen. Die Bisse kamen meist sehr hart und ruppig, einmal ist eine eingehängte Glocke ca. 2m durch die Luft geflogen..aber auch zarte Zupfer waren dabei..das Ergebnis beim Einholen war aber immer gleich: nur noch der blanke Haken.

ein Fisch ist ein Fisch

Am Ende hatten wir aber doch ein bisschen Glück und konnten einen kleinen Barsch und ein Rotauge an den Haken bekommen. Beide allerdings eher aus der Kategorie „Massenware“, sodass wir sie wieder zurückgesetzt haben. Auf den Köderfisch gab es leider wieder mal keinen Biss (was wohl auch mit an der Größe lag). Die umherschwirrenden Möwen haben sich aber sehr über diese kostenlose Mahlzeit gefreut.

 

 
 
 
 
 
 
 

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