Floßtour 2017 – über die Havel zum Kuhwallsee

Wie schon in den vergangenen Jahren waren wir auch dieses Jahr wieder im Spätsommer auf der Mecklenburgischen Seenplatte unterwegs. Während wir uns zuletzt eher im Raum Mirow herumgetrieben haben, wollten wir dieses Jahr wieder zum Kuhwallsee, der auf dem Weg nach Templin befindet. Hier hatten wir in den Vorjahren wegen der abgelegenen Lage schon mehrfach unsere Urlaubstage verbracht. Außerdem hatten wir hier schon das Glück einige Kapitale Fische zu fangen!

Auf das Floß…fertig…los!

Dämmerung am Kanal

Als Überraschung stießen wir erst später zur eigentlichen Floß-Crew! Was uns natürlich nicht davon abhielt auch schon vorher die Rute ins Wasser zu halten. Nach einer Ente am Haken und miesen Temperaturen am Abend hatten wir aber schnell genug. Außerdem lag ein relativ weiter Weg von unserem Ausgangspunkt in der Nähe von Strasen über die Havel vor uns.

Fische, Fische, wir wollen Fische!

ein Schleusen-Barsch

Auf unserer Tour wurden waren viele Angelbegeisterte dabei und am Anfang entbrannte ein regelrechter „Wettkampf“ darum, wer den ersten kapitalen Raubfisch fängt. Beim Warten an einer Schleuse vertrieben wir uns dann ein wenig die Zeit beim Angeln, während andere Bootstouristen hinter uns ihre Pilze putzten. Hier ging uns dann ein erster Barsch an einer Dropshot-Montage an den Haken.

Viele schöne Raubfische

ein Morgenhecht

Doch das sollte nur der Auftakt für viele weitere schöne Fänge sein! An einem Wehr hinter einer Schleuse ging konnten wir einen Rapfen fangen und von unserem Lagerplatz am Kuhwallsee aus starteten wir mit dem Kanu mehrere Ausflüge an die umliegenden Schilfkanten und kleinen Zuflüsse. Insbesondere in der Morgen- und Abenddämmerung waren die Raubfische aktiv und nahmen unsere Köder gern an.

Welsi, der Wels

In der Nacht legten wir zudem immer fleißig unsere Grundruten, zumeist bestückt mit Fischfetzen und Köderfischen aus, denn eine Fischart hatten wir am Kuhwallsee bisher noch nie gefangen: einen Zander. Seltsamerweise war in der Nacht an den Grundruten kaum betrieb, wohingegen wir tagsüber einen Aal und einen Wels fangen konnten.

Um Nachschub bei den Köderfischen mussten wir uns keine Sorgen machen, denn die Gewässer sind voll mit Ukelei-Schwärmen und kleinen bis mittelgroßen Weißfischen, die man z.T. aus dem flachen Wasser herauskeschern konnte.

Auch einen Zander konnten wir gegen Ende der Tour dann noch in einer Abendstunde von der Schmackhaftigkeit unserer Köderfische überzeugen. Damit war das „Triple Entente der Raubfische“ komplett: Hecht, Wels, Zander.

Auf den Tisch, kommt frischer Fisch

Bratkartoffeln, Speck, Zwiebeln..dazu: FISCH!

Selbstverständlich haben wir den Fisch immer gleich frisch zubereitet. Von der völligen Verschlonzung in einer kochenden, wilden Gemüse- und Kräutermixtur, über gewürzt und in der Pfanne gebratenes Filet bis hin zum im Stück gedünstetem Fisch wurde alles durchprobiert. Als Beilagen dienten uns Bratkartoffeln und die wenigen Pilze die wir finden konnten.

Obwohl uns das Wetter dieses Jahr überhaupt nicht zugesagt hat, haben uns die schönen Fische und der Spaß beim Angeln doch entschädigt. Im nächsten Jahr werden wir wahrscheinlich wieder neue, unentdeckte Gewässer auf der Mecklenburgischen Seenplatte erkunden. Wir sind schon jetzt gespannt!

 

der erste Fang auf der Tour
Frühstück
gebratener Barsch
hin und wieder regnete es ein wenig..
Köderfische haben wir direkt am Ufer mit dem Kescher gefangen
Skinky's Bruder
Teil 1 des Floßtour-Dreigestirns: ein Wels
erinnert an Walfisch Jonas
Teil 2 des Floßtour-Dreigestirns: Hecht
küchenfertig und bereit für die Pfanne
auch die Abendstunden wurden genutzt
ein Rapfen
Fischgemüse
Rotkäppchen
noch ein kleiner Hecht
Nachtfang
auch Biber konnten wir hin und wieder beobachten
noch ein Hecht
Schwanzflosse
Hechteindrücke..
in der Dämmerung
Teil 3 des Floßtour-Dreigestirns: Zander
etwas zerrupft: ein Eisvogel

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