Die Warnow bei Kessin am Wasserwerk

Der erste Ausflug in diesem Jahr an diese Stelle an der schönen Warnow. Ich finde es grundsätzlich super hier – schön abgelegen, Fließgewässer, genug Platz um sich auszubreiten und sehr gut erreichbar von der 103 aus , Auto kann vor dem Blockadestein ( Feldweg, Kreuzung zum Wasserwerk) geparkt werden.
Jetzt im Frühling ist sogar die riesige Wiese die an die Warnow anschließt gemäht und komplett begehbar, das haben wir letzten Sommer schon ganz anders erlebt: 60-70 cm hoher Mega-Zeckenalarm!
Nur die Fische haben uns heute mal wieder fast komplett ( bis auf ein paar Nuckis an der Grundrute ) im Stich gelassen. Die Sonne hat uns ziemlich schön und ziemlich arg auf den Kopf geknallt und wir sind beide mit einem ziemlich unpöpeligen Sonnenbrand nach Hause gefahren. Es waren sehr viele Wassersportler auf der Warnow unterwegs – komische Auf-Surfbrettern-stehen-und-paddeln-Menschen und die Dudes vom Kanuclub weiter die Warnow rauf. Inklusive Drill-Staff-Seargents mit Flüstertüten auf Modorbooten, die neben den schwer schuftenden Ruderkindern hergefahren sind und ihr bestes taten, die in den manuell betriebenen Kanus befindlichen Personen zu immer neuen Höchstleistungen anzutreiben.
Später am Tag ließ sich noch ein Belly-Boat-Angler an unserem Ufer zu Wasser, aber die einzige Konversation die sich ergab war „Habter schon wat gefangen?“ „Nein“ „Hö“ und „Wie lang seita noch da?“ „Nichtmehrlangeweilnuschelnuschel“ „Nich den Abend ausnutzen?????“ „Ne, Hunger“.

Im letzten Sommer waren wir auch mehrmals hier, ein anderer Angler erzählte uns dass diese Stelle normalerweise relativ stark frequentiert sei – wir haben außer FKK–Omis und Opis und eben dem Belly-Boat-Narf-Angler jedoch noch nie das Pech gehabt, dass diese Stelle besetzt gewesen wäre. Bei unserem letzten Besuch hatte ich einen dicken Barsch an der Angel, der mir allerdings entwischt ist, da mich FKK–Opi irgendwie irritiert hatte, weil er gleichzeitig mit uns über leckeren Fisch sprach und sich dabei den Schniedel mit dem Handtuch –

Jedenfalls ist hier grundsätzlich jede Menge Leben im und am Wasser, man muss wie immer nur etwas Glück haben und sich nicht so doof anstellen wie wir ( anscheinend ).

Ausprobiert haben wir DropShot mit kleinen/mittleren Gummifischis, kleineren Wobblern, Blinker, Wurmpose und Grundangel. Also eigentlich ne breite Auswahl an Experimenten.

Richtung Süden: im Frühjahr ist hier noch wenig Schilfbewuchs
Richtung Norden: hier ist eigentlich kaum an Angeln zu denken
Suchbild: Anna's Dropshot Montage
Wurm auf die Grundrute und ab dafür
die Sonne drückt den ganzen Tag auf den Platz..hatten am Ende einen dicken Sonnenbrand

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